Geschichtlicher Überblick über die Insel Bonaire

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Die Insel Bonaire liegt in der Karibik. Sie bietet hinsichtlich des Klimas und der herrlichen Unterwasserlandschaft alles, was man sich heutzutage für einen erholsamen Urlaub wünschen kann. Bonaire ist landschaftlich eine wahre Trauminsel, wie man sich weitläufig eine Karibikinsel vorstellen kann.
Die Attraktivität der Insel führt immer wieder dazu, mehr über sie zu erfahren. Auch geschichtlich hat die Insel Bonaire viel zu bieten.
Die Insel Bonaire heute

Bonaire ist eine karibische Insel und gehört heute zu den Niederlanden. Sie ist heutzutage ein Urlaubsparadies für Taucher und Badegäste. Das Meer hat eine wirklich schöne, türkise Farbe und das Riff ist für jeden Taucher eine Augenweide. Im Riff befinden sich zahlreiche Tropenfischarten und weitere Lebewesen, die bunt und schillernd sind. Es ist wunderbar, die Tierwelt so in Aktion zu sehen und zu erleben. Erreichbar ist Bonaire mit dem Flugzeug. Problemlos können hier Verbindungen von Amsterdam aus genutzt werden. Auf der Insel wird Niederländisch, Englisch und Spanisch gesprochen, sodass es sehr einfach ist, eine Verständigung zu ermöglichen. Als Zahlungsmittel gilt auf der Insel Bonaire der US-Dollar. Und das Klima ist auf der Insel das ganze Jahr über hervorragend für einen Badeurlaub. Ganzjährig finden sich auf Bonaire Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius, sodass sie sich für immer für einen Traumurlaub lohnt.

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Der Ursprung von Bonaire geschichtlich betrachtet

Auch diese kleine Insel in der Karibik hat eine umfassende Historie geschichtlich hinter sich. Zunächst war die Insel vollends unbewohnt. Der Ursprung einer Siedlung gelang dann letztlich einem Arawakstamm. Die Insel wurde von Ihnen tiefes Land (Bonay) genannt. Im 14. Jahrhundert gelang es Europäern, die Insel geschichtlich für Spanien einzunehmen. Sie bezeichneten die Insel als nutzlos, weil sie keine Bodenschätze oder ähnlich Wertvolles auf der Insel finden konnten. Auch für die Landwirtschaft schien Bonaire ungeeignet. Aus diesem Grund hatten die Spanier die Insel Bonaire schon beinahe als Wirtschaftsgut abgeschrieben.

Aus den Salinen im Süden der Insel wurden später aber nicht unwesentlich große Salzmengen gewonnen. Um 1600 übernahmen die Niederländer zunächst die Insel Bonaire für einen sehr kurzen Zeitraum. Sie waren überaus an den Salinen interessiert, weil Salz dringend zur Lebensmittelkonservierung benötigt wurde. Auch für die Keramik- und Glasproduktion wurde viel Salz benötigt. Die Niederländer waren erfreut, dass sie ihren Bedarf nunmehr decken konnten.

Dies passte den Spaniern buchstäblich gar nicht. Und sie ließen sich das von den Niederländern auch nicht gefallen. Vielmehr blieben sie nun auf Bonaire und beuteten die Salinen bis aufs Letzte aus. Hierzu nutzten die Spanier Slaven aus Afrika. Die Niederländer mussten andere Quellen für ihr dringend benötigtes Salz ausfindig machen. Das auf Bonaire vorhandene Salz wurde fortan von den Spaniern genutzt.

Geschichtlich später übernahm zunächst Großbritannien die Insel Bonaire im Zuge der Französischen Revolution. Diese Übernahme der Engländer währte allerdins geschichtlich nicht lange. Denn die Niederlande erhielten mit der Niederlage Napoleons die Insel, was bis heute noch Fortbestand hat. Erst wesentlich später, nämlich 1954, wurde die Insel Bonaire als niederländische Antille autonom. Dieser Bestand wurde in den Niederlanden auch so festgeschrieben. Bis heute gehört die Insel Bonaire zu den Niederlanden. Aus diesem Grund ist die Amtssprache auf der Insel auch Niederländisch.