Die Top 5 Must-Sees auf Bonaire

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Die Insel Bonaire ist mit 288 km² Fläche und rund 18.500 Einwohnern. Die Insel gehört geographisch zu den kleinen Antillen und liegt nur wenige Kilometer vor der Küste Venezuelas. Politisch betrachtet gilt Bonaire als besondere Gemeinde der Niederlande. Wer in der Karibik Urlaub machen will, für den ist die kleine Insel ein ideales Reiseziel. Doch an fernen Orten nur faul am Strand zu liegen gefällt nicht jedem. Deshalb stellt sich die Frage, was es auf dem kleinen Eiland zu besichtigen gibt. Hier werden 5 der wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf der Insel Bonaire vorgestellt.

Kralendijk – Die Hauptstadt von Bonaire

Da auf einer kleinen Insel niemals übermäßig viel Trubel ist, können auch menschenscheue Urlauber durchaus einen gemütlichen Ausflug in die Hauptstadt im Westen der Insel unternehmen. Hier leben lediglich etwas über 2000 Einheimische, wodurch selbst zu den belebtesten Stunden nie allzu viel los ist. In Kralendijk, zu Deutsch Korallendeich, fallen insbesondere die roten Ziegeldächer der kleinen Häuser auf. An der Küste der Stadt liegt der große Hafen, an dem regelmäßig Schiffe mit Touristen ankommen, im Süden liegt der Flughafen. In der Stadt liegt das Bonaire Museum und das Fort Oranje. An der Hauptstraße liegt eine bekannte Eisdiele und die Touristeninformation. An der Strandpromenade liegt die bekannte Karel’s Bar.

Karel’s Beach Bar

Die kleine Bar ist eine Sehenswürdigkeit für sich auf Bonaire. Sie liegt auf einem kleinen Steg, welcher nicht weit vom Hafen entfernt ist. Hier haben Besucher oftmals das Vergnügen bei leckeren Cocktails einer Live Band zuzuhören. Daneben können die großen Kreuzfahrtschiffe, welche regelmäßig anlegen bewundert werden. Von der Bar aus kann man auf die unbewohnte Nachbarinsel Klein Bonaire blicken und abends den Sonnenuntergang bestaunen. Lediglich in der Hauptsaison, wenn gerade ein Kreuzfahrtschiff angelegt hat, kann es etwas schwieriger werden einen Platz zu finden.

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Willemstoren Lighthouse

An der Südküste von Bonaire steht der älteste Leuchtturm der Insel. Er wurde vor fast 200 Jahren, genauer gesagt 1838 eingeweiht und zeigt seitdem Schiffen den Weg. Der Name Willemstoren leitet sich von König William I. ab, zu dessen Ehren der Leuchtturm erbaut und benannt worden ist. Auf einer Rundreise über die Insel ist das ein recht ruhiger und abgelegener Zwischenstopp, wer eine längere Pause wert ist. Der auffällig längs Rot und Weiß angestrichene Leuchtturm bietet eine wunderschöne Aussichtsplattform, von der aus ein ganzes Stück der Insel und der, hier steil abfallenden und steinigen Küste überblickt werden kann.

Sklavenhütten, Salt Pans und Obelisken

Nah an dem Willemstoren Lighthouse liegen die Salt Pans, die Salzlagerstätten von Bonaire. Als Salz noch schwierig zu fördern und als Weißes Gold besonders wertvoll war, wurde es in großen Mengen von Hand abgebaut. Zu damaligen Zeiten war die Sklaverei noch üblich und so wurden die Sklavenhütten in der Nähe der Salt Pans im Jahre 1850 erbaut. Die kleinen, weiß, rot oder gelb gestrichenen Hütten mit schwarzem Dach sind, trotz ihrer Geschichte ein hübsches Wahrzeichen der Insel. Eine weitere architektonische Besonderheit von Bonaire sind die ebenfalls nahegelegenen Obelisken. Die vier spitzen Türme zeigten Handelsschiffen, wo sie anlegen und das Salz aufladen konnten.

Pekelmeer und Lake Gotomeer

Nahe der Salzlagerstätten wurden einige Senken geflutet, wodurch Salzseen entstanden sind. Diese bieten nicht nur einen optischen Hingucker für Naturfreunde, sondern beherbergen auch Salzkrebse und andere salzliebende Sonderlinge der belebten Natur. Ein noch beeindruckenderes Naturschauspiel bietet der Lake Gotomeer am Rande des Washington Slagbaai National Parks im Norden von Bonaire. Der große Salzsee ist ein wichtiges Brutgebiet für Flamingos. Die Vögel können immer in der ersten Jahreshälfte hier in großen Zahlen dabei beobachtet werden, wie sie den See nach Nahrung absuchen und als liebevolle Eltern ihre Küken groß ziehen.